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Pro Senectute Kanton Zürich
Geschäftsstelle
Forchstrasse 145, 8032 Zürich
Telefon 058 451 51 00
Fax 058 451 51 01
info@zh.pro-senectute.ch

Spendenkonto: 80-79784-4


Fachstelle Demenz

Die Verbesserung der Situation von Menschen mit Demenzerkrankungen und die ihrer Angehörigen oder Bezugspersonen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur durch das Zusammenwirken verschiedener Institutionen zu lösen ist.
Unsere Fachstelle bietet den Mitarbeitenden Unterstützung in Fragen zum Thema Demenz. Sie ist mit anderen Anbietern von Dienstleistungen und mit Forschungseinrichtungen in diesem Bereich vernetzt und gut dokumentiert. Sie koordiniert Gesprächsgruppen für betreuende Angehörige innerhalb des Kantons und betreibt Öffentlichkeitsarbeit.

Krankheit erkennen

Ist jemand aus dem Verwandten- oder Bekanntenkreis möglicherweise von Demenz betroffen, kann die Sozialberatung in einem der sieben Dienstleistungscenter von Pro Senectute Kanton Zürich eine erste Anlaufstelle sein. Mit Unterstützung einer aussen stehenden Drittperson können wichtige Aspekte in Zusammenhang mit einer Demenzerkrankung in einem geschützten Rahmen zur Sprache gebracht werden.

In einem ersten Schritt ist abzuklären, ob es sich tatsächlich um eine Demenz oder um eine andere Krankheit oder Beeinträchtigung (z.B. eine Depression) handelt. Diese Abklärungen können beispielsweise in einer Memory-Klinik (eine gerontopsychiatrische Einrichtung) durchgeführt werden. Abklärungen und eine Diagnose von einer ausgewiesenen Fachperson sind von grosser Bedeutung, um weitere Schritte und Therapiemassnahmen frühzeitig einzuleiten. Die Früherkennung bei Demenz spielt eine wichtige Rolle, da in dieser Phase pharmakologische Behandlungsmöglichkeiten bestehen, die den Verlauf der Erkrankung bisweilen verzögern können. Auch gegen Begleitsymptome wie Ängste, Unruhe, Aggressionen usw. können medikamentöse sowie nicht medikamentöse therapeutische Massnahmen nützlich sein.

Adressen von Anlaufstellen in Ihrer Region sowie weitere Informationen gibt Ihnen gerne die Sozialberatung Ihres Dienstleistungscenters.

Unterstützung in den verschiedenen Lebensbereichen

Eine Demenzerkrankung verändert alle Lebensbereiche der betroffenen Person und in einem ganz erheblichen Masse auch die der Angehörigen. Um diese Veränderungen anzuschauen und zu verarbeiten, ist die Beratung bei einer Fachperson hilfreich und sinnvoll.

In der Sozialberatung können zum Beispiel finanzielle respektive sozialversicherungstechnische Aspekte ebenso besprochen werden wie rechtliche. Wohnfragen können im Vordergrund stehen, vielleicht aber auch Unsicherheiten in Bezug auf das eigene Verhalten der kranken Person gegenüber. Auch beistandschaftliche Massnahmen können irgendwann ein Thema sein wie auch Überlegungen zu einem Pflegevertrag oder einer Patientenverfügung.

Die Sozialberatung unterstützt erkrankte Menschen, damit sie möglichst lange ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden führen können. Den Angehörigen wird geholfen, die verantwortungsvolle und schwierige Aufgabe der Pflege und Betreuung wahrzunehmen, Zeichen der Belastung zu erkennen und Entlastungsangebote rechtzeitig in Anspruch zu nehmen.

Kontaktstellen

Alzheimervereinigung Zürich  

Schweizerische Alzheimervereinigung 

http://www.alz.co.uk/alzheimers/languages.html 

http://alzheimers.org.au/content.cfm?categoryid=14


Für Informationen über regionale Angebote und Entlastungsmöglichkeiten wenden Sie sich bitte an das Dienstleistungscenter Ihrer Region.

application/pdf DVD Heute ist nicht Morgen (8 kB)